Tagesgeld Vergleich

Mittlerweile haben Tagesgeldkonten den klassischen Sparbüchern den Rang als der Deutschen liebstes Sparkonto abgelaufen. Dies liegt vor allem in zwei Vorteilen des Tagesgeldkontos gegenüber dem klassischen Sparbuch begründet:
Zum einen ist die Verzinsung eines Tagesgeldkontos im Vergleich zu einem Sparbuch wesentlich attraktiver und zum anderen entfällt bei einem Tagesgeldkonto die 3-monatige Kündigungsfrist. Der theoretische Nachteil eines Tagesgeldkontos gegenüber einem klassischen Sparbuch liegt darin, dass der Zinssatz für Tagesgeld von Seiten des Kreditinstituts per Definition nur einen Bankentag gültig ist, die Bank den Zinssatz also theoretisch jeden Bankentag ändern könnte. In der Praxis wird von diesem Recht allerdings so gut wie überhaupt nicht Gebrauch gemacht, da Tagesgeldkonten vor allem als Marketinginstrument zur Akquirierung von Neukunden mit teilweise extrem attraktiver anfänglicher Verzinsung benutzt werden. Und hier wäre eine Verunsicherung der Kunden hinsichtlich des Risikos von Zinsänderungen kontraproduktiv.

Die Zinssätze für Tagesgeld in Deutschland – abgesehen von Aktionen zur Akquirierung von Neukunden – richten sich vor allem nach dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Da dieser sich als Konsequenz aus der Finanz- und Wirtschaftskrise seit mehr als einem Jahr auf historisch niedrigem Niveau bewegt, liegt auch die momentane Rendite für Tagesgeld aus historisch niedrigem Niveau. Um das beste Angebot ausmachen zu können lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter von Tagesgeldkonten, da bereits ein marginaler Unterschied von wenigen Zehntel-Prozentpunkten bei einer entsprechend hohen Anlagesumme viele Euros ausmachen kann. Eine erste sehr gute Möglichkeit des Vergleichs bieten die zahlreichen Vergleichsportale im Internet.

Unter den Anbietern mit den attraktivsten Konditionen ist bspw. die Bank of Scotland zu finden, deren Tagesgeldangebot sogar von der Stiftung Warentest mit einem Testsieg belohnt wurde. Der Zinssatz liegt momentan bei 2,1% und damit 0,6%-Punkte höher als der derzeitige Durchschnittszins am Markt. Wie in der Branche üblich entfallen auf Kontoführung, Transaktionen und Steuerbescheinigungen auch bei der Bank of Scotland keine Gebühren.